Martin Schröder
2 Minuten Lesezeit
27 Jul
27Jul

Während Roboter ganze Lager steuern, Autos produzieren und sogar hochkomplexe Operationen unterstützen, übernimmt Künstliche Intelligenz immer mehr Büroarbeit. Buchhaltung, Verwaltung, Organisation – viele klassische Jobs verändern sich gerade oder verschwinden bald ganz. 

Beim Gebäudereiniger sieht die Sache ganz anders aus.
Und genau das ist unsere Chance.

„Aber es gibt doch schon Saug-, Wisch-, Fenster- und Rasenroboter!“ 

Stimmt. Und trotzdem können sie bis heute keine komplette Wohnung, kein Einfamilienhaus und schon gar keine Glasfassade eigenständig professionell reinigen.
Warum?
Weil echte Reinigung viel mehr ist als nur geradeaus fahren.
Treppen? Viel Spaß, lieber Saugroboter. Ecken und Kanten? Keine Chance. Stark verschmutzte Fenster? Fensterroboter geben schnell auf. Fensterrahmen oder ganze Wintergärten? Fehlanzeige. Individuelle Verschmutzungen erkennen und richtig behandeln? Dafür braucht es Erfahrung – keine KI. Selbst wenn zukünftige Reinigungsroboter deutlich besser werden, werden sie noch viele Jahre lang extrem teuer sein und vermutlich eher in der Preisklasse einer S Klasse als eines Staubsaugers bleiben. 

Roboter können meist eine Aufgabe hervorragend. Ein Gebäudereiniger beherrscht Hunderte.


Während andere Berufe zunehmend automatisiert und ersetzt werden, bleibt professionelle Reinigung ein Handwerk, das Menschen braucht. Saubere Gebäude, gepflegte Glasflächen, Grünanlagen und Winterdienst werden auch in Zukunft gebraucht.
Wer heute als Gebäudereiniger Arbeitet oder mit einer eigenen Reinigungsfirma startet, entscheidet sich für einen Beruf mit Zukunft, echter Nachfrage und vergleichsweise geringer Automatisierungsgefahr.
Kurz gesagt: Während andere um ihren Arbeitsplatz bangen, sind wir nicht zu ersetzen.


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